01.05.12

Unfassbare Verbrechen in Pflegefamilien - Das wahre Leid der Kinder, mitten in Deutschland - Spiegel TV 29.04.2012



Spiegel TV 29.04.2012    ab Min   20:20

http://www.spiegel.tv/#/filme/magazin-29042012/












Pflegemutter hielt Kinder wie Sklaven
 
Freiburg Eine Frau aus dem Großraum Freiburg steht im Verdacht, über mehrere Jahre hinweg drei Pflegekinder im Alter von acht, elf und zwölf Jahren wie Sklaven gehalten zu haben.
Die 45-Jährige habe sie sowohl körperlich als auch seelisch gequält, sagte ein Sprecher der Exekutive.
Zumindest bei einem der drei Pflegekinder sind nach Polizeiangaben irreparable Schäden der Sinnesorgane festgestellt worden. Die Minderjährigen sind fast täglich mit einer Reitgerte, einer Peitsche oder mit der Hand geschlagen worden. Sie hätten wie Sklaven im häuslichen Umfeld arbeiten müssen und seien oftmals überfordert gewesen. Außerdem hätten sie häufig verschimmeltes Brot und Tierfutter essen müssen.

www.vol.at/tmh/zr/national/newswelt/APS_News_Welt-104343.shtm









Beschuldigte galt einst als Vorzeige-Pflegemutter
 
Freiburg - "Unglaublich, haarsträubend, unfassbar!'' Mit Entsetzen über Ausmaß und Dauer der schweren Misshandlungen von drei Geschwistern in einer Pflegefamilie bei Staufen hat am Mittwoch die Öffentlichkeit am Oberrhein reagiert.
VON KARL-HEINZ ZURBONSEN
Wie konnte das unbemerkt passieren? Diese Frage stand gestern im Mittelpunkt der öffentlichen Auseinandersetzung. Sie richtete sich in erster Linie an die Kreisjugendbehörde im Landratsamt Freiburg. Wie konnte es sein, dass das Amt die Verfehlungen in der Pflegefamilie nicht früher erkannt hat? Die Behörde selbst bestritt jede Schuld. Sie könne keine Versäumnisse ihrer Behörde erkennen, versicherte Jugenddezernentin Eva-Maria Münzer. Ihr Haus habe sofort und richtig gehandelt, als die ersten Hinweise auf Misshandlungen eingetroffen seien.
Davon geht mittlerweile auch die Staatsanwaltschaft Freiburg aus. Oberstaatsanwalt Wolfgang Maier bestätigte, es gebe keinen Anfangsverdacht für eine Pflichtverletzung durch das Kreisjugendamt. Das Landratsamt wies darauf hin, dass eine Familienhelferin eingesetzt worden sei und ein Hilfeplan existiert habe. Es habe auch ständiger Kontakt zu der Pflegefamilie bestanden, wobei es jedoch "keinerlei Hinweise auf Vernachlässigungen'' gegeben habe.
Die Pflegemutter stand Mitte der 90er Jahre im Mittelpunkt eines Verfahrens. Der heute 45-jährigen Frau, allein erziehende Mutter von vier eigenen Kindern, konnten jedoch keine Verfehlungen im Umgang mit Schutzbefohlenen nachgewiesen werden. Vor Gericht wurde sie von einer Psychologin, die als Gutachterin gehört worden war, sogar als Vorzeige-Pflegemutter dargestellt und mit höchstem Lob versehen.
"So einen gravierenden Verstoß habe ich noch nicht erlebt'', sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Maier am Mittwoch. Auch die Polizeidirektion sprach von einem "in dieser Dimension einmaligen Fall''. Die Polizei hätte eher eingreifen können, wenn sie früher über die Wahrnehmungen rund um die Pflegefamilie informiert worden wäre. Erschwerend sei in diesem Fall offenbar hinzugekommen, dass das Jugendamt Kontrollen bei den Pflegefamilien stets vorher anmelden müsse. So sei es nicht verwunderlich, wenn die Kontrolleure ein geschöntes Familienbild mit "top gewaschenen und top angezogen Kindern'' zu sehen bekämen.
Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat Anklage wegen Misshandlungen von Schutzbefohlenen und gefährlicher Körperverletzung erhoben. Der Frau wird vorgeworfen, ihre acht, elf und zwölf Jahre alten Pflegekinder zwischen 1998 und 2000 wiederholt misshandelt zu haben. Für diesen Zeitraum konnten die Vorwürfe offenbar erhärtet werden. Die Kinder waren zum Teil schon vorher zu der Frau gekommen. Sie sind inzwischen bei einer anderen Pflegefamilie "weit weg von Staufen'', wie es heißt.
 

www.leonberger-kreiszeitung.de/cgi-bin/directcontent/nachrichten/haupt/dc1/html/news-leo/20020321lana0002.shtml







Eltern quälten Pflegekinder
 
Bereits 1996 wurde die Mutter verurteilt, weil sie ein Mädchen verprügelt hat. Trotzdem durfte sie die Kinder behalten. Bedingte Haft.
 
VON MANUELA KALSER
Die Mutter bricht vor dem Richter in Tränen aus. Noch mehr Grund zum Weinen hatten allerdings ihre Kinder. Denn die Frau und ihr Ehemann quälten ihre Pflegekinder Jahre lang mit grausamen Erziehungsmethoden. Und das Jugendamt hat nichts gemerkt.
Immer wieder schlugen der Mann (39) und seine Gattin (41) auf die Kinder ein. Sie verprügelten die beiden Buben mit Kochlöffel, Holzpracker und nassen Handtüchern. Auch Scheitelknien gehörte zu den Erziehungsmaßnahmen. Die Mutter soll den Kindern (fünf und neun) sogar vorgezeigt haben, wie sie zu knien haben, wie sie die Hände nach oben strecken müssen, und, und. Gestern wurde den Eltern in Klagenfurt der Prozess gemacht. "Es war schwierig. Ich war überfordert", weinte die Pflegemutter. Sie soll bei den Misshandlungen noch brutaler vorgegangen sein als ihr Mann.
Bereits 1996 war die Frau zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie ein Mädchen mit einer Rute blutig geschlagen hat, das bei ihr in Pflege war. Trotzdem hat man der Frau weder das Mädchen noch die Buben weggenommen! Das Jugendamt stellte lediglich ein Team von Betreuern zur Verfügung. Doch die Gewalt in der Familie ging Jahre lang weiter. Erst als sich die Kinder Lehrern anvertraut haben, flog der Pflege-Skandal auf. Mittlerweile leben die Buben bei der steirischen Jugend-Wohlfahrt, das Mädchen bei seiner Mutter. "Die Kinder sind völlig verängstigt und gestört. Sie werden lange brauchen, um das alles verarbeiten zu können", sagt der Staatsanwalt.
Doch nicht nur die Eltern, auch das Jugendamt muss sich Vorwürfe gefallen lassen. Der Richter spricht von "einem Fehlverhalten der Behörde." Die Urteile: Fünf Monate bedingte Haft und 2000 Euro Geldstrafe für den Mann. Acht Monate bedingt und 1060 Euro Strafe für die Frau. Sie befindet sich derzeit übrigens in psychiatrischer Behandlung.

http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1188286

 

Kommentare:

  1. Ute Lehmann14:37

    https://www.openpetition.de/petition/online/unschuldigen-eltern-darf-das-jugendamt-nicht-einfach-so-die-kinder-wegnehmen Guten Tag,meine Kinder hat laut Urteil nun "Mittelfristig" seit 12 Jahren, seit dem 30.8.2000. Dieses ist nach über 30 wegen "Sie sind ein Einzelfall" meine zweite online Petition und sie läuft gut, mit am dritten Tag über hundert Unterschriften. Bitte unterschreibt diese auch und kopiert diese auf euer Seiten, Danke, es läuft bis Februar 2013, Danke vielmal, und ihr helft Euch und anderen

    AntwortenLöschen
  2. Anonym02:58

    ich finde man sollte die Situation "Pflegekind" abschaffen,

    -weil es für viele Pflegekinder eine zu grosse seelische Belastung ist....,
    -weil es nix halbes und nix ganzes ist, genauso wie 1 Euro Jobs oder
    Leiharbeit....,
    -weil Pflegekinder mit zwei Familien oft überfordert sind...,
    -weil Kinder keine Pflegekinder sein wollen,sondern ganz normale Kinder...,
    -weil man nicht als Pflegekind geboren wird,sondern man wird dazu gemacht...,
    -weil es nicht mehr zeitgemäss ist....,
    -weil der kinderklau gestoppt werden muss...,
    -weil KINDERHANDEL (36300 Inobhutnahmen im Jahr 2010) in der Bundesrepublik Deutschland nach §236 StGB
    verboten ist!!....,
    -weil Rückführungen oft gar nicht stattfinden.....,
    -weil Pflegekindern der Kontakt zu den Herkunftseltern oft von den Pflegeeltern verboten wird,das wird vom Jugendamt noch unterstützt,
    so haben Pflegekinder später niemanden mehr!!!
    -weil Kinder zu VOLLWAISEN gemacht werden!!!...,
    -weil Pflegekinder um ihre Identität betrogen werden!!...,
    -weil Traumatas oft mit dem Begriff SENSIBEL bagatellisiert werden....,
    -weil Pflegeeltern auch nicht immer nur "lieb und nett" sind....,
    -weil ein Kind keine Ware ist, die man hin und her schieben kann....,
    -weil schlechte Eltern hart bestraft werden müssen!!.....,
    -weil man den Eltern helfen muss,statt Kinder zu entziehen....,
    -weil „Pflegeeltern“, wie Sie sie nennen, professionelle Dienstleister sind, und eben keine Eltern. Sie bieten gegen Bezahlung Kindern, die nicht zur Adoption freigegeben wurden, ein familiäres Lebensumfeld.
    -weil keiner mit Kindern Geld verdienen darf....,
    -weil alleine schon der Begriff "Pflegekind" ein Unwort ist....,
    -weil ein Kind erzogen und nicht "gepflegt" werden muss....,
    -weil schon zuviele Pflegekinder gestorben sind...,
    -weil Adoption vernünftiger ist....,
    -weil die Fehler immer beim Pflegekind gesucht werden ,und nicht bei den Pflegeeltern....,
    -weil Pflegekinder oft ein LEBEN lang traumatisert sind !!!....,
    -weil Pflegekinder entwurzelt, entfremdet werden, und im erwachsenenalter labil ,ambivalent, beziehungsunfähig sind....,
    -weil sich das Pflegekind immer an die Pflegefamilie anpassen muss.....,
    -weil ein Pflegekind IMMER der FREMDE ist....,
    -weil Pflegeeltern keine JUNKIES sein dürfen....,
    -weil Pflegeeltern oft Drogen nehmen und lügen....,
    -weil Pflegeeltern oft AGGRESSIV und überfordert sind...,
    -weil Pflegekinder KEINE Erbanschprüche haben....,
    -weil Pflegekinder weniger Rechte haben....,
    -weil Pflegekinder keinen Führerschein und ein Auto von den Pflegeeltern zum 18ten Geburtstag bekommen, wie leibliche kinder,sondern"entsorgt" werden,indem man sich einfach nicht mehr um sie kümmert,mit dem Argument :du bist doch jetzt erwachsen,bezahle deine Bedürfnisse selbst!!!....,
    -weil Kinder kein "Forschungsprojekt" sein dürfen ,wie z.B. bei der Universität in SIEGEN ,
    die da mit Pflegekindern spricht....,
    -weil ich es für unmenschlich,barbarisch und PERVERS halte....,
    -weil die Würde des Menschen unantastbar ist....,
    -weil ICH ordep74 selbst ein Pflegekind gewesen bin....,

    AntwortenLöschen