23.11.13

Jugendamt Altenburg handelt fahrlässig!


Im Zusammenhang mit der Haasenburg GmbH kam es zu einem erneuten Vorfall. Ein am vergangenen Donnerstag aufgegriffenes Mädchen wurde in das Heim Neuendorf zurückgebracht. Dort wurde sie von zwei Haasenburg Mitarbeitern so stark körperlich begrenzt, dass ein Rettungswageneinsatz notwendig war. Das Mädchen wurde dann von der Mutter aus der Klinik nach Hause geholt. Dazu erklärt der jugendpolitische Sprecher
Torsten Krause:
Bild , Torsten Krause, MdL (DIE LINKE)
Torsten Krause, MdL

Dieser Vorfall zeigt, wie notwendig die Schließung der Haasenburg Heime ist und bestätigt gezogene politische Konsequenzen.
In dem aktuellen Fall haben sowohl das zuständige Jugendamt in thüringischen Altenburg als auch die verantwortlichen Haasenburg-Mitarbeiter versagt. Nach wie vor sind die in den Heimen betreuten Kinder einer massiven Gefährdung ihres Kindeswohls ausgesetzt und werden ihre Persönlichkeitsrechte verletzt.
Die Entscheidung des Jugendamtes Altenburg nach der Bestätigung der Vorwürfe durch die Untersuchungskommission und der Entscheidung zur Schließung der Einrichtung, das Kind dorthin zurückzubringen, ist besonders fahrlässig.
DIE LINKE erneuert ihre Forderung nach einer bundesweiten Debatte über die Jugendhilfe und deren Hilfs- und Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche in besonderen Problemlagen. Aus unserer Sicht ist die Form der geschlossenen Unterbringung im Rahmen einer modernen Kinder- und Jugendhilfe abzulehnen.
Die interne Aufklärung der brandenburgischen Heimaufsicht durch das zuständige Ministerium muss zügig und transparent vorangebracht werden.

http://www.dielinke-fraktion.brandenburg.de/index.php?id=268&no_cache=1&tx_ttnews[backPid]=33&tx_ttnews[tt_news]=2640 

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