29.01.13

Psychoterror des Jugendamtes?


(SE) Das Internet ist voller Berichte von Privatpersonen über „Psychoterror“ seitens der deutschen Jugendämter (JA). Das liegt an derer (JA) Aufgabenverständnis, Struktur und Besetzung! Es muss fast zwangsläufig zu Konflikten kommen oder diese verstärken, wenn mit Unzahl an Personen Partei ergriffen wird. Es gibt das Phänomen, dass Männer und Frauen unterschiedliche Geschlechter, Verhaltensweisen, Rollenzuschreibungen etc. noch bis heute haben.  Das liegt in der Natur der Sache. Es gibt völlig unterschiedliche Familienstrukturen, auf welche man mit ideologischen Standards reagiert. 

Einen Familienbetrieb kann man so z.B. mittels unangemessener Forderungen ebenso schnell zerstören, wie die Familie selbst. Mangelnde Verwaltungskenntnisse, von oftmals auch noch Halbtagskräften* und der fehlende Überblick auch in sozioökonomische Vorgänge, sind häufiger Anlass zu aufwendigen Spekulationen. Es wird gerne im Jugendamt von einer Solidaritätsentscheidung ausgegangen und nicht nach Gesetz. Begründet wird auch meist nicht mit einer Rechtsgrundlage, sondern mit „Stimmungspädagogik“. Dabei kommt es in Ämtern häufig zu einem „Jahrmarkt der Eitelkeiten“ und Persönlichkeitsrechtsumsetzungsvorstellungen, die eher eine narzisstische Störung sind. Man glaubt sich in der „Expertenrolle“, jedoch kommt Autorität von „selbst gekonnt“! Das ist der Unterschied zwischen Identität und einer zugeschriebenen Rolle. 

Hier liegt das häufige Motiv der Übergriffe des Jugendamtes, man glaubt lieber, statt ordentlich ein Gesetz auszuführen und wissenschaftlich zu arbeiten. Teamarbeiten sind dann methodisch schon gefärbt und Aufträge werden an gute Bekannte erteilt. Nach so einem Teambeschluss oder Gerichtseinbringung haben sich das Jugendamt und der/die MitarbeiterIn, aber nun einmal festgelegt. Jugendhilfe ist final! Ein nun erkenntlicher Irrtum, wird daher meist ignoriert und mit Machtmitteln (z.B. eigene Sonderrechte in Politik und Gerichten des JA) einer Unzeit oder anderen Formen der Meinungsunterdrückung zugeführt, bei heranwachsenden Kindern. Es kommt die Schuldfrage auf und man benötigt dringend nun Rollen von Opfern und Tätern. Prävention wurde auf Basis von Modeideen, die auch wieder verworfen wurden, zu 95% + als falsch und schädlich erkannt. 

Man hatte als Amt also lange das Vermögen und die Gelegenheit gründliche Fehler zu machen und Familien zu zerstören, mit Meinungsbildung und Meinungsbildern. Das Jugendamt ist es nicht gewöhnt, selbst einmal kritisch hinterfragt zu werden, denn man arbeitet doch zum Wohle des Kindes und was das ist, wird dort vordefiniert. Menschen die sich nicht diesem Meinungsbild fügen, sind „böse“, „gemein“, „verrückt“ etc. und müssen durch Druck zur „einzig wahren Pädagogik“ und Einsicht bewegt werden. 

Das wiederum führt in Eingriffe von Art. 1- 6, 20, 25 des GG, oft mit der Begründung eines Halbsatzes im GG: „Es wacht die staatliche Gemeinschaft“. Diese ist keineswegs Repräsentativ im Amt vertreten und zudem oft gegen Völkerrecht gerichtet, welches gar nicht dort bekannt meist ist. Erziehung ist traditionell weiblich aufgefasst und bis heute in Amt und Trägern,  zu knapp 90 % so besetzt. Knapp 90 % aller Straftaten der „falschen Verdächtigung“ gehen nach Berliner Polizeizahlen von Frauen aus. Oft sind es auch wirtschaftliche „Milchmädchenrechnungen“ die Familien von Amtswegen „ins Chaos“ stürzen. Der ausgeübte Druck eines Amtes auf Personen, ist daher meist höchst zweifelhaft in der Berechtigung und führt zu Überforderungen von Familien, auf welche man helfend reagieren lassen möchte. Die Struktur ist selbst gemacht und die Mehrheit der Probleme in der Jugendhilfe, ein Amtserzeugnis, aus meiner Sicht. Ich kläre hier weiter auf, denn so kommt es zu “Verwaltungs- und Justizhetzjagden”. (Kff).

P.S.: Klar treffen hier diese Entscheidungen und unterschiedlichen Verhalten Kinder, Männer und Frauen. In einer Gruppe von Frauen kommt es oft zu ganz anderen Zielen und Beurteilungen, als in einer Gruppe von Männern. Weder das eine, noch das andere, ist die alleinige Wahrheit. Das meiste ist Illusion.
* Ein Phänomen ist, dass Halbtagskräfte dann gerne Aufgaben in wenigen Minuten an Eltern verteilen, welche ganze Wochenkalender füller können und der Wochenplan eines Kindes, einer SachbearbeiterIn im Jugendamt nicht zumutbar wäre.
Quellen:  Zahlen von Agens e.V. und mein Tip dieser Woche


http://agensev.de/
und Streitschrift „Schwarzbuch Jugendamt – eine Streitschrift gegen Masseninobhutnahmen durch Jugendämter in
Deutschland“ M.J. Leonard, GRIN Verlag für akademische Texte, Bochum 2010


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