04.03.13

Bad Segeberg - Kellerkind-Skandal: Kreis räumt sein Scheitern ein

Sind Fehler passiert? Warum hatte das Jugendamt die Kinder nicht früher aus der Familie genommen? Der Unterausschuss des Kreistages legte heute einen 20-seitigen Bericht zum Bad Segeberger Kellerkind-Skandal vor. Wolfgang Schnabel (FDP) spricht von professionellem Versagen der Behörden.
 

Stellten den Bericht vor: Jugendhilfeausschussvorsitzender Gerd-Rainer Busch (SPD), der ehemalige Leiter des Jugendamtes Georg Hoffmann und Jugendamtsleiter Manfred Stankat.
Stellten den Bericht vor: Jugendhilfeausschussvorsitzender Gerd-Rainer Busch (SPD), der ehemalige Leiter des Jugendamtes Georg Hoffmann und Jugendamtsleiter Manfred Stankat.
 
© Wolfgang Glombik 
 
Bad Segeberg. Im Juni war, wie mehrfach berichtet, der dreijährige Sohn einer Familie, die seit Jahren unter Aufsicht des Jugendamtes stand, nur durch Zufall aus einem kotverschmierten Keller befreit worden. Den sechs Kindern der Familie gehe es jetzt gut, sie seien in Betreuungseinrichtungen, erklärte Landrätin Jutta Hartwieg.
Der Bad Segeberger Fall hat bundesweit für Aufsehen gesorgt.

Ein Unterausschuss des Kreistages beschäftigte sich mit dem Fall ausführlich. Im 20-seitigen Abschlussbericht, der heute Abend vorgetragen wurde, gab es so etwas wie einen Freispruch „zweiter Klasse“ für die Behörden. 
Das Fazit: „Obwohl keiner der Fallbeteiligten irrtümlich oder zuwiderhandelnd gegen das fachliche Gebotene verstoßen hat, sind wir darin gescheitert, die Familien wirksam zu erreichen und die Kinder umfassend zu schützen.“ Festgestellt wurden „systembedingte Fehler“. Während der Bericht sich meist in diplomatischen Floskeln erschöpft und „Bausteine für ein optimiertes Jugendamt“ vorstellt, gab es Klartext von den Abgeordneten.

Jürgen Kaldewey (Grüne) spricht von einem „Teilversagen“ der Behörden. Man dürfe so etwas nicht in die Hände von Diakonie und profitorientierten Trägern legen. Das koste den Kreis „jeden Monat eine Million Euro“, die an diese Firmen gingen. Auch Henning Wulf (CDU), Vorsitzender des Hauptausschusses, stellte im LN-Gespräch „eklatante Schwächen im System“ fest. 

Da seien noch Fragen offen, wenn zum Beispiel in den Protokollen der beauftragten Betreuungsfirma stehe, dass der Dreijährige im vergangenen Jahr vor dem Auffinden im Keller über Wochen nicht gesehen worden sei. Die Formulierungen seien „missverständlich“, heißt es dazu im Bericht. Alle Kinder seien laut Aussage des Trägers laufend gesehen worden, aber nicht alle an einem Termin.
Als sich das Jugendamt in mehreren Verfahren bei den Familienrichtern nicht mit der Forderung durchsetzen konnte, alle Kinder aus der Familien herauszunehmen, hätte die Landrätin das Oberlandesgericht einschalten müssen, kritisierte Wulf. Für den FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Schnabel ist der Kellerkind-Fall „ein klassisches Beispiel dafür, wie man formal alles richtig machen kann und trotzdem alles falsch“. Er spricht von „professionellen Versagen“ in einem konkreten Einzelfall. „Daran gibt es für mich nichts zu deuteln.“

Die frühere Feststellung des damals noch stellvertretenden Leiters des Jugendamtes Manfred Stankat – „Das können wir Ihnen nicht erklären“ – sei das Eingeständnis dieses Versagens gewesen. Demgegenüber stellte der Jugendhilfeausschussvorsitzende Gerd-Rainer Busch (SPD) fest, dass im Kinderschutzfall die Ursache nicht „im Verschulden einzelner MitarbeiterInnen des Jugendamtes und der beteiligten Träger“ liege.

Jutta Hartwieg gab gestern zu, dass ihre erste Bewertung, „keine Fehler gemacht zu haben“, selbst ein großer Fehler gewesen sei. „Damit hätten wir deutlich sensibler umgehen müssen.“ Sie stehe dazu, dass die Familiendaten geschützt werden müssten. Doch das Schwärzen von Passagen im Gutachten werde sie als Stilmittel nicht mehr anwenden. Das habe eine fatale psychologische Wirkung gehabt. Jutta Hartwieg: „Ich war nicht gewappnet für die Wucht des Medieninteresses an dem Fall.“
Von Wolfgang Glombik

http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Kellerkind-Skandal-Kreis-raeumt-sein-Scheitern-ein 

Mädchen in Grazer Heim jahrelang missbraucht

Ein Mädchen sitzt weinend in einer Ecke.


Vier Mädchen sollen drei Jahre lang in einer Jugendeinrichtung der Stadt Graz sexuell missbraucht worden sein. Drei Burschen sind in Haft, ein weiterer ist strafunmündig. Erste Vorwürfe gab es bereits im Herbst des Vorjahres.

Von Februar 2010 bis heuer im Februar sollen die Mädchen von vier Burschen im Alter von 14, 16 und 17 Jahren immer wieder sexuell missbraucht und geschlagen worden sein. Außerdem hätten sie ihnen weitere Gewalt angedroht, wenn sie von den Übergriffen erzählen würden.


Prüfungen bereits im Herbst des Vorjahres

In der Jugendwohngemeinschaft der Stadt Graz sind Jugendliche zwischen acht und 17 Jahren. Schon im Oktober des Vorjahres soll unter den Jugendlichen von freiwilligen und unfreiwilligen sexuellen Handlungen die Rede gewesen sein. Sofort wurde ein Team beauftragt, den Gerüchten nachzugehen, sagte Magistratssprecherin Vasiliki Argyropoulos: "Wir prüfen intern, das heißt mit Sozialarbeitern, Psychologen, Betreuerinnen vor Ort und allen Beteiligten, ob wir Anzeige erstatten, wenn sich die Vorwürfe als richtig erwiesen haben.“


Betreuerinnen schliefen bei offener Tür

Einige Mädchen hätten von Annäherungsversuchen der Burschen - wie Griffe auf den Po – berichtet, die sie aber selbst oder mit Hilfe der Betreuerinnen abwehren konnten. Ohne das verharmlosen zu wollen, habe es aber keine Verdachtsmomente auf schwere Übergriffe gegeben, so Argyropoulos: „Alle in den Vorwürfen genannten Mädchen und Burschen haben gesagt: ‚Nein, da war nichts.’“ Neben einer sozialtherapeutischen Begleitung der Mädchen hätten die Betreuerinnen in den folgenden Wochen bei offener Tür geschlafen, so Argyropoulos weiter.
Die Mädchen sollen neun, elf, 14 und 16 Jahre alt gewesen werden. Dass das jüngste Opfer drei Jahre alt gewesen sein soll, wie in Zeitungen berichtet wurde, kann Argyropoulos nicht bestätigen, da sich Kinder in diesem Alter normalerweise nicht in dieser Einrichtung befinden würden.


Mädchen soll sich Mutter anvertraut haben

Ein Mädchen soll sich jüngst ihrer Mutter anvertraut haben und von jahrelangen Misshandlungen und Vergewaltigungen erzählt haben. Die Mutter erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei. Laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, Hansjörg Bacher, sind drei Burschen in Haft, der vierte soll zu den Zeitpunkten der Übergriffe noch nicht 14 Jahre alt und deshalb strafunmündig gewesen sein. Die Burschen wurden bereits einvernommen, Näheres ist noch nicht bekannt. Die vier betroffenen Mädchen werden psychologisch betreut. Die Ermittlungen sind laut Polizei und Staatsanwaltschaft noch nicht abgeschlossen.

Missbrauch in der Kirche: Psychologin spricht von "erschreckendem Bild"







 
 
26. Februar 2013, 13:49

Studie im Auftrag der Klasnic-Kommisssion zu Missbrauchsfolgen

Wien - Die Klasnic-Kommission für Aufarbeitung von kirchlichen Missbrauchsfällen hat am Dienstag auch eine psychologische Begleitstudie präsentiert, die Aufschluss über Spätfolgen für Missbrauchsopfer gibt. Die Psychologin Brigitte Lueger-Schuster meinte laut Kathpress, es habe sich bei ihrer Arbeit mit insgesamt 185 Opfern ein "erschreckendes Bild" ergeben.
Von 448 Betroffenen hatten sich 185 dazu bereit erklärt, an der Studie mitzuwirken. Und die Hälfte dieser Personen leide unter "posttraumatischen Belastungsstörungen", 83 Prozent zumindest unter einzelnen Symptomen, hieß es bei der Präsentation des Forschungsprojekts "Psychotraumatologische Fragestellungen zu Gewalt und Missbrauch in der Katholischen Kirche" der Psychologie-Fakultät an der Uni Wien. Zu den Spätfolgen seien unter anderem Beziehungs- und sexuelle Probleme, biografische Brüche sowie "Flashbacks" des Erlebten zu zählen.


Überwiegend Einzeltäter

Die Täter gingen Lueger-Schusters Ausführungen zufolge überwiegend einzeln vor, es habe aber auch Übergriffe durch zwei oder mehr Kirchenmitarbeiter gegeben: "Diese sind in allen Kirchenämtern zu finden". Den größten Anteil stellten Ordensangehörige, die in katholisch geführten Institutionen oft als Erzieher fungierten, sowie Pfarrer. Schauplätze waren meist Heime und Internate, aber auch kirchlich geführte Schulen sowie Pfarren. Als Formen der Gewalt, denen die Kinder und Jugendlichen ausgesetzt waren, nannte Brigitte Lueger-Schuster körperliche Gewalt wie Schläge oder Schlafentzug, sexuelle Gewalttaten sowie psychische Gewalt wie Isolation oder Demütigungen.
Lueger-Schuster rechnet auch mit einer "erheblichen Dunkelziffer" an von Gewalt und Missbrauch betroffenen Menschen, was sie generell auf Erziehungsmethoden in den 1950er Jahren und den folgenden Jahrzehnten zurückführt. Nach Ansicht der Psychologin mangelt es in Österreich an fundierten Studien, wodurch "eine bedarfs- und bedürfnisgerechte psychosoziale und medizinische Versorgung nur schwer sachgerecht umzusetzen" sei. (APA, 26.2.2013)



Kommentar posten
10 Postings
Rauswurf aus dem Parlament ..."... absolut unabhängig ..." ist wohl die kathpress-Steigerungsform von 'kirchlicher geht es schon gar nicht mehr' - und der 'tief gekränkten' Frau Klasnic werden sie zum Trost wohl noch einen päpstlichen Orden an die welke Brust hängen ...
sorry für die 'welke Brust' aber: if you can't stand the heat - get out of the kitchen ... wir waren bei der 'Empfangnahme' von Fußtritten, Faustwatschen, Stockschlägen, Rutenstreichen und allerlei kranker Perversitäten Eurer Brüder und Schwestern ja auch nicht zimperlich, nicht einmal, als einzelne für diese Torturen von Ihrer - Frau Klasnic! - Kommission mit einem Almosen abgespeist werden sollten ... vergelt's Ihnen Gott - oder meinetwegen auch der Teufel ...
Ob SP-Landesrat oder ÖVP-Pensionistin ... schlimmer gehts immer!Wenn Politiker auch sonst so 'hellsichtig' wären, wie bei der Prognose der Entschädigungssummen weiterer noch ungeprüfter Tiroler Jugendwohlfahrtsopfer ...
http://www.tt.com/Tirol/621... 1#comments
1.3.2013, 10:44
schlecht. und jetzt bitte die gleichen Untersuchungen in staatlichen Heimen.
da geht nämlich gar nix weiter. nicht in Österreich und nicht in Deutschland.
+
-
03
27.2.2013, 13:22
Päpste treten zurück!Päpstin Klasnix noch laaange nicht.
26.2.2013, 20:12
Alles leider nur eine Farce! Zitat im obigen Artikel: „Die Klasnic-Kommission für Aufarbeitung von kirchlichen Missbrauchsfällen“.... Ein Hohn ist das, denn es erfolgte in keinem einzigen Fall eine Aufarbeitung.......... diesbezügliche Details liegenseit gestern mit 244 Seiten bei der Wiener Staatsanwaltschaft auf! Ürigens ist Frau Klasnic u. a. Vorsitzende des ÖVP Ethikrats:
"Wenn Sie unter Signal ein aufmunterndes Wort verstehen, dann hat es das gegeben:

http://www.kleinezeitung.at/steiermar... 9/index.do

„Ich kann mich nicht erinnern“:

http://stmv1.orf.at/stories/270875

.......zur Herkunft von den € 291.510:

http://4.bp.blogspot.com/-KUzyP9bw... chmann.jpg

Ein Trauerspiel ist diese Ethik!

MfG
M.T.

http://michaeltfirst.blogspot.co.at/
+
-
18
26.2.2013, 17:19
Einzeltäter ...Ja klar war jeder Täter eine einzelne Person, obwohl die meisten davon gespaltene Persönlichkeiten waren ...
Systemisch ist halt nur das Vertuschen und MUNDTOT MACHEN!

Interessant am Selbstbeweihräucherungs-Symposium war, dass alle wirklich unabhängigen (wie Prammer, Beier) ihre Teilnahme absagten, und NR-Präs. Prammer das Täter-Symposium sogar aus dem Parlament hinaus warf!
+
-
013
26.2.2013, 15:20
"Überwiegend Einzeltäter"
Das ist irreführend - angesichts der flächendeckenden jahrelangen Vertuschung müsste man viel mehr von "organisierter Kriminalität" sprechen.
+
-
07
26.2.2013, 17:20
Aber wer wird dennsowas denke - die katholische Kirche ist doch keine streng hierarchisch gegliederte Organisation.... wie kann man nur auf sooo etwas abwegiges kommen!? ;)
+
-
17
26.2.2013, 18:04
Stimmt - ist ja fast sowas wie ein autonomes Kollektiv ;o)
27.2.2013, 09:53
... der ignoranz und lüge

02.03.13

Ihr Kinderlein kommet und die sarkastische Wirklichkeit der Praxis von Jugendamt und Justiz

 tv-orange
24. Dezember 2012
By
In diesem dritten Teil der Reportage zum “Fall” Gustl Mollath, des staatlichen Vergehens gegen den Vater Prof. Christidis und seine Kinder, und über die Entfernung von Beamten durch Mobbing, als sie (wohl die falschen?) Steuerhinterzieher jagten, beurteilt Frau Andrea Jacob in diesem Artikel das übliche Vorgehen von Jugendamt und Justiz bei der Trennung von Eltern und Kindern.

In den kommunalen Jugendhilfeausschüssen, welche die Jugendämter kontrollieren und ü­ber Maßnahmen und Mittel entscheiden sollen, sitzen u.a. auch Mitglieder, deren per­sön­li­che Interessen eng mit Amt und Mandat verknüpft sind: Familienrichter, Verfahrenspfleger und Ver­tre­ter freier Träger, die aufgrund ihrer beruflichen Belange in einen nicht zu ver­ant­wor­ten­den Interessenskonflikt geraten, gestalten maßgeblich die dort zu treffenden Entscheidungen mit. Der Dienst am Kindeswohl, um den es lt. Kinder- und Jugend­hil­fegesetz geht, muss mit­hin wegen der zahlreichen wirtschaftlichen Interessen des „Jugend­amtsystems“ star­k in Zwei­­­­­­­­fel gezogen werden. Hierfür sei ein Beispiel genannt: Eine Diplom-Psychologin wurde vom Amtsgericht Celle mit einem Sachverständigengutachten zur Frage des Umgangsrechts einer Kindesmutter mit ihren beiden Kindern beauftragt. Of­fen­sichtlich aus Sorge, nicht auch weiterhin mit zahlreichen Aufträgen versorgt zu werden, kommt die Gutachterin zu folgender Aussage in ihrem Gutachten: „Sollten aus finan­ziellen oder organisatorischen Gründen solche von Fachkräften begleitete Besuchskontakte nicht möglich sein, müssten zum Wohle der Kinder die Zusammentreffen ausgesetzt werden“ (Hervorhebung durch die Autorin).

Auch das Jugendamt gerät häufig in den Strudel konkurrierender In­ter­es­sen (Kin­deswohl vs. Kommunaler Haushalt, vs. finanzielle Absicherung der Heime, vs. Wahl­ver­spre­chen des zu­stän­digen Sozialdezernenten, Landrats etc.), die ihm zur Zerreiß­probe werden, zumal es juristisch, psycho­lo­gisch, me­di­zinisch schlecht aus­ge­stat­te­t ist. Es bewegt sich daher in ei­nem rechts­frei­en (genauer: in einem rechtlich unklaren) Raum, und eine Fach­aufsicht, die dem entgegen wirken könnte, ist weder vorhanden, noch vorgesehen.

Die feh­len­de Speziali­sierung der Ju­gend­amtsmitarbeiter und die personelle Unter­be­setz­ung füh­ren zudem nicht selten zu vermeidbaren Famili­en­­dra­men und da­mit zu mas­siv­en Trau­ma­ti­sierungen von Familien. Daneben gibt es das Bestreben der Richter, ihre Be­schlüs­se „be­schwer­desicher“ zu fassen. Deshalb werden gesteigert Sachverständige und Verfah­rens­pfle­ger in Fa­mi­­li­en­streitigkeiten von den Gerich­ten beauftragt. Das hat wiederum dazu geführt, dass sich ganze Gutachter- und „Anwalt des Kindes“ -Industrien herausgebildet ha­ben, die nicht nur ihre Dienste, sondern auch das Ergebnis ihrer Expertisen an den Be­dürf­nis­sen ein­fluss­­r­­eicher Interessensgruppen ausrichten; das können ausgeschöpfte oder noch unan­ge­tas­tete Budgets, überlastete oder nicht ausgelastete Jugendheime, richterliche Vorurteile o­der (im schlimmsten, aber durchaus vorkommenden Fall) die eilends nachgeholte Absolution für Fehl­ent­scheid­ungen kommunaler Beamter sein.
Seit ge­raumer Zeit müssen sich zahlreiche Psychologen mit Rechtsfällen befassen, in denen unqualifizierte Jugendamtsmitarbeiter psychologische und psychiatrische Diag­no­sen ge­stellt hatten, die sie später per Gefälligkeitsgutachten bestätigt bekamen. Die damit be­­gründeten Ge­richts­be­schlüs­se wurden häufig wiederum, bei Beschwerde, durch weitere Gutach­ter und Richter „kollegial“ bestätigt.

Die Zahl der Herausnahmen von Kindern aus Familien durch staatliche Institutionen ist in den letzten Jahren gravierend gestiegen. Ein Grund dafür ist die reißerisch publizierende Boulevardpresse, die in der jüngsten Ver­gang­enheit die in Deutschland beklagten Kinds­tö­tung­­en für höhere Auflagen benutzte und das einträgliche Geschäft für die freien Träger der Familienhilfe. Die sensations­lüsterne und oftmals tendenziöse Be­richt­­er­stattung führte zu eilends herbeigeführten und wenig durch­dach­ten neuen Ge­setz­en, wel­­che die Aufgaben und die Ver­ant­wor­tung der Jugend­ämter neu regelten. Das Er­geb­nis war eine Zunahme nicht nur der Macht, sondern auch der Verantwortung der Jugend­ämter, de­nen eine neue Rolle, die des Wächters über das Wohl aller Kinder, zugewiesen wurde (1). Dies ging wiederum mit einer wachsenden Komplexität ihrer Aufgaben einher, bis hin zur Über­forderung. Denn die Jugendämter sind dafür weder mit der passenden Infra­struk­tur, noch mit ausreichender Personaldecke, noch mit allen notwendigen Qualifikationen, noch mit den zur Deckung dieser Defizite benötigten Mitteln ausgestattet worden. Ab dem 1. Sep­tember diesen Jahres tritt nun nach zahlreichen Gesetzesnovellierungen seit der umfas­sen­den Kindschaftsrechtsreform 1998, das Gesetz zur Erleichterung familien­gericht­licher Maß­nah­men bei Kindeswohlgefährdung in Kraft.

Auf grundlegende Mängel familienpsychologischer Gutachten hat bereits eine wis­sen­schaft­li­che Studie hingewiesen, die Mitte der 1980er Jahre im Auftrag zweier Bun­des­mi­nis­terien (Jus­tiz, Familie) [2] erstellt wurde. Dort heißt es in der Zusam­men­fas­sung (S. 112): „Misst man die Qualität des Gutachtens an den in den betei­lig­ten Fach­wis­sen­schaften und der Rechtsprechung aufgestellten fachlichen Anfor­der­ungen, schneiden die mei­sten Gutachten schlecht ab. Häufig sind die Erhebungen nicht vollständig, schlecht do­ku­men­tiert und die Empfehlung nicht nachvollziehbar begründet.

Auf sehr häufig mangelhafte Gutachten für Familiengerichte machte auch die Ge­sell­schaft für Psychologie auf ihrem 40. Kongress 1996 aufmerksam [3].

Ernst Elmar Bergmann, Richter am Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt führt hierzu aus (“Auswahl und Rolle des Gutachters im familiengerichtlichen Verfahren” Referat, Tagung “Kindeswohl – Dilemma und Praxis der Jugendämter”, Ev. Akademie Bad Boll, 4. – 6. November 1996 (erschienen in der Tagungsdokumentation Nr. 6/97 vom 3. Februar 1997 des Evangelischen Presse­dienst­es, Frankfurt/M.):

Ein weiteres Problem, das zur Einschaltung von psychologischen Sachverständigen in den familiengerichtlichen Verfahren führt, ist das Bestreben der Richter, die Entscheidung “be­schwer­desicher” zu machen. Wir leben in einer Zeit, wo die Meinung vorherrscht, ein Sach­­verständiger könne alles besser und sei eine Wunderwaffe für alle Gelegenheiten. Die­ser Irrglaube feiert insbesondere im Betreuungsrecht Urstände, wo sogar in völlig ein­deu­ti­gen Fällen, bei denen jedermann sofort auf den ersten Blick erkennt, dass dieser Mensch nicht mehr für sich selbst sorgen kann, ein Sachverständigengutachten eingeholt werden muss.

(1) § 8a, SGB VIII, Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (2005)
[2] Schlussbericht des Projekts Psychologische Gutachten in Prozessen vor dem Fa­mi­liengericht, vorgelegt von Christoph Werst / Dr. Hans-Jörg Hemminger; Projektleiter: Dr. Peter Dietrich; Universität Freiburg; 112 SS. + Anhang (Typoskript, ohne Jahresangabe, wohl 1985) Ausgewertet wurden insgesamt 118 Gutachten, die von 70 über das gesamte Bundesgebiet verteilten Gerichten in Auftrag gegeben wa­ren
[3] so berichtet Jochen Paulus in ‚Die Zeit‘ Nr. 41 vom 4.10.96; nach Bergmann aaO (FN 10)

Eine Reportage von Andrea Jacob


Teil 1 der Artikelserie: http://tv-orange.de/2012/12/hat-deutschland-aus-seiner-unruehmlichen-vergangenheit-nichts-gelernt/
Teil 2 der Artikelserie: http://tv-orange.de/2012/12/gustl-mollath-ist-kein-einzelfall-die-erlebnisse-von-professor-christidis/
Teil 3 der Artikelserie: http://tv-orange.de/2012/12/ihr-kinderlein-kommet-und-die-sarkastische-wirklichkeit-der-praxis-von-jugendamt-und-justiz



Recommend to a friend

Weiterführende Artikel zu diesem Thema

Profile

01.03.13

„Und alle haben geschwiegen“ Ein lange verschwiegenes Thema: Heimkinder und ihr Schicksal im Westteil Nachkriegsdeutschlands. Das ZDF zeigt nun einen Film, der sich mit dem Leid von Generationen von Kindern befasst.

Von Von Carsten Rave, dpa
Ehemalige Heimkinder protestieren mit Puppen und Plakaten am 15.04.2010) in Berlin gegen Missbrauch in Kinderheimen (Symbolfoto).
Ehemalige Heimkinder protestieren mit Puppen und Plakaten am 15.04.2010) in Berlin gegen Missbrauch in Kinderheimen (Symbolfoto).
©dpa

Berlin. Seit mehr als 40 Jahren hat Luisa Hamilton keinen deutschen Boden betreten. Mit ihrem Mann ist sie nach Boston im US-Staat Massachusetts gezogen und lebt auch heute noch mit ihrer Familie in den USA. Ihr Ziel ist der sogenannte „Runde Tisch“ in Berlin, der das Unrecht von Tausenden Heimkindern in Nachkriegsdeutschland aufarbeiten soll. Äußerlich macht Luisa Hamilton (Senta Berger) einen sehr damenhaften, gefassten Eindruck, innerlich ist sie aber aufgewühlt. Sie will ein langes Schweigen beenden und über die Demütigungen im Heim aussagen.
Im ZDF-Drama „Und alle haben geschwiegen“ an diesem Montag (20.15 Uhr) steht die Figur Luisa Hamilton stellvertretend für viele Hunderttausend Kinder, die zwischen 1949 und 1975 in staatlichen und kirchlichen Erziehungsheimen aufwuchsen - und das unter Schikane: Sie wurden zum Teil geschlagen, eingesperrt, ihre Arbeitskraft wurde missbraucht, es kam zu sexuellen Nötigungen. Erst in jüngerer Zeit entfachte sich eine öffentliche Diskussion um das Thema, das bisher kaum in fiktionalen TV-Stoffen Eingang fand. 

In Deutschland war 2009 zur Aufarbeitung der Runde Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ gegründet worden. Zwei Jahre später beendete er seine Arbeit mit dem Beschluss, materielle und immaterielle Wiedergutmachung an die Opfer zu leisten. 



Doch die Ergebnisse reichen in den Augen von Alexander Markus Homes, selbst Heimkind und Autor des 1981 erschienenen Buches „Prügel vom lieben Gott“, nicht aus: „Es ist völlig inakzeptabel, dass trotz der bekannten Fakten die Kirchen sich noch immer aus der Verantwortung stehlen“, sagte er in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung des Alibri Verlages. „Es findet keine umfassende Aufklärung statt und die Kirchen sind auch nicht gewillt, die Opfer angemessen für das erlittene Leid zu entschädigen.“ 

Im ZDF-Film kommt Luisa, Jahrgang 1948, Anfang der 60er Jahre in ein Heim irgendwo in der Nähe von Frankfurt, fast ganz abgeschottet von der Außenwelt. Ihre Mutter ist schwer krank, der Vater lebt nicht mehr. Luisa (die junge Frau wird von Alicia von Rittberg gespielt) glaubt, es handele sich um eine vorübergehende Zeit, um drei Monate, bis ihre Mutter geheilt ist. Doch sie täuscht sich. Sie wird im Heim-Apparat gleich zu schwerer Arbeit angehalten, die Hoffnung auf ein Abitur zerschlägt sich, sie wird von den Ordensschwestern geschlagen. Schließlich stirbt die Mutter. 

Paul (Leonard Carow) ist im großen Unglück Luisas Chance. Der junge Heiminsasse, der in der Männer-Sektion lebt, bahnt sich mit Luisa die Flucht. Beim Bauern futtern sie sich satt. Sie stehlen sein Moped, werden aber von der Polizei gestellt und zurück ins Heim gebracht. Als sie der Heimleiterin vorgeführt werden soll, ergreift die junge Frau panisch die Flucht und springt aus dem ersten Stock durchs Fenster. Drei Wochen Intensivstation folgen. Vor dem Runden Tisch trifft sie Jahrzehnte später wieder auf Paul (Matthias Habich) - doch der zögert mit seiner Aussage. 

Drehbuchautorin Andrea Stoll berichtet im ZDF-Presseheft, sie habe über das Thema eine kleine „Zeitungsnotiz“ in der „Süddeutschen Zeitung“ gelesen, dann in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Produzentin Doris Zander habe sich von der Idee, das Thema zum Film zu machen, anstecken lassen und nahm sich das Buch „Schläge im Namen des Herrn“ von Peter Wensierski aus dem Jahr 2006 zur Grundlage. Als Regisseur stieg Dror Zahavi („Die Luftbrücke“, „München 72“) in das Unternehmen „Und alle haben geschwiegen“ ein. Seine Tochter Lili, Jahrgang 1992, bekam eine Rolle als Heimkind. 

Hauptdarstellerin Senta Berger (71) erinnert sich an ihre Erfahrungen mit Kindern, die aus Erziehungsheimen zu ihr in die Klasse stießen. „Schon in der Volksschule hatte wir einige Kinder, die dem Rest der Klasse als „Heimkinder“ vorgestellt wurden“, berichtet sie. „Diese Kinder waren sehr schweigsam. Sie beobachteten uns, aber sie spielten nicht mit uns... Wir Kinder waren grausam, wir verstanden, dass die Heimkinder Opfer waren, auch wenn wir nicht wussten warum.“ (dpa)

Власти Германии отобрали ребенка у русских ученых - Deutsch Behörden beschlagnahmten das Kind von russischen Wissenschaftlern





У профессора Валерия Грицака-Гренера и его жены забрали ребенка после того, как ученый решил вернуться в Россию

Власти Германии отобрали ребенка у русских ученых
Доктор физико-математических наук Валерий Грицак-Гренер и его супруга, доктор наук Юлия Грицак, требуют от немецких властей вернуть своего сына Вильяма-Валерия, которого они видели в последний раз 26 февраля 2013 года. Органы опеки забрали ребенка у русских ученых еще в октябре, после того как семья Грицак-Гренер решила вернуться в Россию.
30 октября 2012 года состоялся процесс, в ходе которого семейный суд Штутгарта лишил родителей Вильяма прав на воспитание сына с формулировкой: «родители-ученые имеют странное мировоззрение, которое плохо влияет на ребенка».
— Я так и не понял, что они имели в виду под этой формулировкой, — заявил «Известиям» Валерий Грицак. — Наш адвокат пытается оспорить это решение, но ему не выдают нужных документов. Мы опасаемся за жизнь и здоровье нашего сына. Прокуратура Штутгарта сейчас проводит проверку в отношении смотрительницы интерната «Верахайм», которую уличили в сексуальном домогательстве по отношению к одной из воспитанниц, а эта женщина закреплена в качестве смотрительницы за Вильямом.
На днях сотрудники приюта «Верахайм Хебсак», где последние полгода находится мальчик, заявили, что чета Грицак больше не увидит своего ребенка.
— В приюте заявили, что Вильяма увозят и докладывать о его судьбе «бывшим» родителям больше никто не собирается. Нашего сына просто похитили, — рассказывает Валерий Владимирович. По его словам, ювенальная служба Германии — управление по делам молодежи, Югендамт, считается одной из самых жестоких в мире.
Последние месяцы родителям давали видеть сына всего на два часа в неделю, и то под надзором сотрудников приюта. А сейчас Валерий и Юлия боятся, что потеряли мальчика навсегда. Их последняя надежда — помощь российских властей.
— Служба защиты детей забрала Вильяма, потому что была уверена, что родители не в состоянии заботится о нем должным образом. Дело очень непростое, и это не так легко — понять действия властей. И даже если я не согласен с этой процедурой, я уверен, что власти делают это из лучших побуждений. Проблема в том, что они делают это совершенно неправильно, — говорит адвокат Грицака Йен Элвинг.
Доктор физико-математических наук профессор Валерий Грицак-Гренер родился в Мурманске. В начале 1980-х получил Госпремию СССР за разработки в сфере информатики и математики, является обладателем математической премии Венгерской академии наук, четырех премий от НАТО. Написал 43 книги и 600 научных работ. В 1987 году Грицак вместе с женой по дипломатическому паспорту выехал за границу, где сотрудничал в ведущими европейскими университетами. На факультете математики, информатики и естественных наук университета Гамбурга «Известиям» подтвердили, что Валерий Грицак 3–4 года назад несколько раз читал лекции в качестве приглашенного профессора. В деканате известно, что подобные временные деловые отношения он также поддерживал с университетами Штутгарта и Женевы.
— Мы сделали с ним много совместных исследований.  И я хочу отметить, что Валерий внес в них очень большой вклад в науку. Также нам помогала его жена Юлия Грицак. Он замечательный ученый, который достиг уникальных достижений, и я его очень уважаю. Последний раз мы с ним общались год назад. Я не знаю, что с ним случилось, но я убежден, что этот человек не может быть виновным. Всем сердцем я с ним, — заявил профессор информатики Университета Джорджии Хамид Арабния.
Последние три года семья Грицак жила в Швейцарии, их сын Вильям-Валерий ходил в школу (Валерий Грицак-Гренер рассказал, что мальчик за один год экстерном освоил четырехлетний курс). По словам Грицака, у него на руках дипломатический паспорт, а у жены Юлии и сына Вильяма — гражданские и загранпаспорта РФ.
В 2012 году семья решила вернуться в Россию. В Швейцарии оформление нужных бумаг затягивалось, и тогда помощь в преодолении бюрократических преград предложили немецкие коллеги Грицака. Его также пригласили прочитать несколько лекций в университетах Гамбурга и Штутгарта.
По словам Грицака, на вокзал Штутгарта они вместе с ребенком приехали ночью.
— Мы решили дождаться утра на вокзале. Здесь нас заметила одна из работниц вокзала, которая и сообщила сотрудникам Югендамт, что некая семья ночует с ребенком в зале ожидания, — рассказывает Грицак.
С тех пор немецкие ювеналы глаз не спускали с семьи Грицак. Сотрудники штутгартского отделения Югендамт проверяли ученых, которые поселились в местной гостинице, и требовали, чтобы они срочно обзавелись постоянный жильем и устроили девятилетнего Вильяма в школу. Спустя месяц мальчика забрали в приют.
— 4 июля мы с Вильямом были в гостиничном номере вдвоем, — профессор с трудом подбирает слова. — Юля пошла собирать очередные бумаги для оформления нашего сына в школу. Мы пришли с прогулки и переодевались. Когда в дверь постучали, я сказал, чтобы минуту подождали, пока мы оденемся. И тут нашу дверь вынесли сильнейшим ударом. В номер ворвались трое сотрудников штутгартского Югендамт и 10 полицейских. Я пытался заслонить собой ребенка. И параллельно набрал первые «экстренные» номера, которые у меня были в телефоне, — это посольство РФ и священник Русской церкви. Ребенок был перепуган, плакал…
По словам Грицака, его схватили, надели наручники, потом стали бить. Ребенка увезли в приют «Верахайм».
— Меня же бросили в камеру до утра. Правда, ни тогда, ни до сих пор мне так и не предъявили никаких обвинений. По возвращении я увидел разгромленный номер гостиницы, хозяин потребовал, чтобы мы убирались. Первые примерно полтора месяца, нам никто ничего не объяснял ничего. Я регулярно звонил в посольство, просил помощи, но сотрудники посольства за эти месяцы так и не приняли никакого участия в нашей судьбе, только посоветовали обратиться в полицию, — продолжает Валерий Грицак.
К помощи семье профессора подключился правозащитный союз Германии. 
— Нарушение прав русских в Германии — больная тема. У нас за последнее время было около 50 обращений выходцев из России, у которых отобрали детей. Мы готовы подключиться к проблеме и оказывать помощь в возвращении ребенка. Но можно не надеяться, что процесс будет легким, — сообщил «Известиям» пресс-секретарь союза Дмитрий Рудковский.

http://izvestia.ru/news/545894







GOOGLE Übersetzer


Deutsch Behörden beschlagnahmten das Kind von den russischen Wissenschaftlern



Doktor der Wissenschaften Valery Hrytsak-Grener und seine Frau, Dr. Julia Hrytsak Nachfrage aus den deutschen Behörden an seinen Sohn William, Valeria zurückzukehren, wurden sie letzten 26. Februar 2013 zu sehen. Behörden nahm das Kind aus dem Gewahrsam der russischen Wissenschaftler im Oktober, nachdem die Familie-Hrytsak Grener entschieden, nach Russland zurückzukehren.
30. Oktober 2012 fand der Prozess, durch den eine Familie Amtsgericht Stuttgart beraubt Eltern William Rechte an seinen Sohn mit den Worten zu erhöhen: ". Eltern, haben Wissenschaftler eine seltsame Welt, die schlecht für das Baby ist"

- Ich verstand nicht, was sie von diesem Satz bedeuten, - sagte "Iswestija" Valery Hrytsak. - Unser Anwalt versucht, die Entscheidung Berufung einlegen, aber er war die erforderlichen Unterlagen nicht gegeben. Wir fürchten um das Leben und die Gesundheit von unserem Sohn. Stuttgart Staatsanwälte prüft nun gegen Hausmeister boarding "Verahaym", die von sexueller Belästigung im Zusammenhang mit einem der Mädchen vorgeworfen wurde, und dieser Frau als Hausmeister für William verankert.

Der andere Tag, das Personal shelter "Verahaym Hebsak", wo die letzten sechs Monate ist ein Junge, sagte das Paar Hrytsak nie sein Kind.

- Das Tierheim sagte William weg ergriffen, und sein Schicksal "ehemalige" Eltern sonst niemand gehen wird berichten. Unser Sohn hatte spirited - sagt Valery. 

Ihm zufolge die juvenile Büro in Deutschland - wird Amt für Jugend, Yugendamt, der als einer der gewalttätigsten der Welt.
Die letzten Monate seiner Eltern gab seinem Sohn nur zwei Stunden pro Woche, und dann unter der Aufsicht des Tierheims. Jetzt Valery und Julia haben Angst, dass der Junge für immer verloren. Ihre letzte Hoffnung - helfen den russischen Behörden.

- Child Protective Services übernahm William, denn ich bin sicher, dass die Eltern nicht in der Lage, um es richtig pflegen sind war. Eine sehr hart, und es ist nicht so einfach - verstehen die Maßnahmen der Behörden. Und selbst wenn ich nicht mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden sein, bin ich sicher, dass die Behörden damit in gutem Glauben. Das Problem ist, dass sie es völlig falsch zu tun - sagt Rechtsanwalt Ian Gritsak Elwing.

Doktor der Physik und Mathematik, Professor Valery Hrytsak Grener in Murmansk geboren. In den frühen 1980er Jahren, erhielt die UdSSR Staatspreis für die Entwicklung auf dem Gebiet der Informatik und Mathematik, ist der Inhaber eines mathematischen Preis der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, vier von NATO. Schrieb 43 Bücher und 600 wissenschaftliche Arbeiten. Im Jahr 1987, mit seiner Frau Hrytsak den Diplomatenpass ging er ins Ausland, wo er in führenden europäischen Universitäten. An der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg, "Iswestija" bestätigt, dass Valery Hrytsak 3-4 Jahren mehrmals als Gastprofessor lehrte. In dem Dekanat ist bekannt, dass solche temporären Geschäftsbeziehungen, auch er gepflegt mit den Universitäten Stuttgart und Genf.

- Wir haben es mit einer Menge von gemeinsamen Forschung. Und ich will zu beachten, dass Valery sie eine sehr großen Beitrag zur Wissenschaft. Wir waren auch von seiner Frau Julia Hrytsak unterstützt. Er ist ein großer Gelehrter, der die einzigartigen Errungenschaften erreicht hat, und ich sehr respektiere ihn. Das letzte Mal, dass wir mit ihm sprach vor einem Jahr. Ich weiß nicht, was mit ihm passiert, aber ich bin sicher, dass diese Person nicht verurteilt werden. Mit all meinem Herzen bin ich mit ihm - sagte Informatik-Professor an der University of Georgia Hamid Arabniya.

Die letzten drei Jahre lebte die Familie in der Schweiz Hrytsak, ihr Sohn, William, ging zur Schule Valery (Valery Hrytsak-Grener gesagt, dass der Junge 1 Jahr externer Student hat die Vier-Jahres-Kurs beherrscht). Nach Gritsak, in seinen Händen ein Diplomatenpass, und seine Frau Julia und Sohn William - Zivilisten und russische Pässe.

Im Jahr 2012 entschloss sich die Familie, nach Russland zurückzukehren. In der Schweiz tragen die verzögerten Ausscheidung von notwendigen Papiere, und dann auf bürokratische Hindernisse bot Gritsak deutschen Pendants zu überwinden. Er wurde auch eingeladen, eine Reihe von Vorträgen an den Universitäten Hamburg und Stuttgart geben.

Nach Gritsak zum Bahnhof in Stuttgart, kamen sie zusammen mit dem Kind in der Nacht.

- Wir haben beschlossen, bis zum Morgen auf dem Bahnhof warten. Hier sahen wir eine der Stationstasten Arbeiter, die Angestellten Yugendamt gesagt, dass einige Familien die Nacht verbringt, mit einem Baby im Wartezimmer - sagt Hrytsak.

Seit der deutschen juvenals halten ein Auge auf die Familie Hrytsak. Mitarbeiter der Niederlassung Stuttgart Yugendamt überprüft Wissenschaftler, die in einem örtlichen Hotel niedergelassen haben, und verlangte, dass sie sofort ein dauerhaftes Zuhause und hatte eine neunjährige William zur Schule. Einen Monat später wurde der Junge in ein Tierheim übernommen.

- 4. Juli waren wir mit William in einem Hotelzimmer zusammen, - ein Professor an einem Verlust für Wörter. - Julia ging, um die nächste Papier sammeln, um unseren Sohn zur Schule zu verarbeiten. Wir kamen mit einem Spaziergang und Kleid. Wenn das Klopfen an der Tür, sagte ich ihm, einen Augenblick zu warten anzuziehen. Und dann unsere Tür trug einen schweren Schlag versetzt. Im Raum brach in drei Mitarbeiter Stuttgart Yugendamt und 10 Polizisten. Ich habe versucht, das Kind zu verschleiern. Und parallel erzielten die ersten "extra"-Nummern, die ich am Telefon gewesen - ist die russische Botschaft und der Priester der russischen Kirche. Das Kind erschrak, weinen ...

Nach Gritsak, packte ihn, legten ihm Handschellen an, dann begann zu schlagen. Das Kind wurde ins Tierheim genommen "Verahaym."

- Ich wurde in eine Zelle über Nacht geworfen. Doch weder damals, noch so weit ich habe keine Gebühren angezeigt. Bei meiner Rückkehr sah ich das Zimmer ist kaput, forderte der Besitzer, dass wir zu entfernen. Die erste von etwa sechs Wochen, haben wir niemanden erklärte nichts. Ich regelmäßig rufen Sie die Botschaft um Hilfe gebeten, aber die Mitarbeiter der Botschaft in Monaten und nahm keine Rolle in unserem Leben, wurde aber empfohlen, die Polizei zu kontaktieren - weiterhin Valery Hrytsak.

Um die Familie von Professor Human Rights Union helfen, trat Deutschland.

- Verletzung der Rechte der russischen Sprache in Deutschland - ein wunder Punkt. Wir hatten vor kurzem etwa 50 Beschwerden von russischen Immigranten, die Kinder weggenommen haben. Wir sind bereit, das Problem zu verbinden und in der Rückkehr des Kindes zu unterstützen. Aber man kann nicht darauf hoffen, dass der Prozess leicht sein wird, - die "News" union Sprecher Dmitry Rudkovsky.
Schreiben Sie einen Kommentar

Lesen Sie mehr: http://izvestia.ru/news/545894 # ixzz2MJTRrBdx



http://izvestia.ru/news/545894